Archiv für April 2016

Frankys Clubrestaurant als rassistischer Tatort markiert

Seit zahlreichen Monaten trifft sich der Kreisverband der Duisburger AfD im Frankys Clubrestaurant (Am Silberpalais 1, 47057 Duisburg) zu seinem monatlichen Stammtisch. Passend zu ihrem Stammtisch am 28. April haben Antifa Aktivist*innen das Restaurant besucht und als rassistischen Tatort markiert.

Quelle mit weiteren Fotos.

Bus aus dem Ruhrgebiet: AfD Parteitag in Stuttgart blockieren!


Am 30. April hält die AfD in Stuttgart ihren Bundesprogrammparteitag ab. Beflügelt durch die jüngsten Wahlerfolge steht steht dann der nächste Rechtsruck an – vor passender Kulisse: Stuttgart ist mit den „Demonstrationen für Alle“, die sich gegen Sexualerziehung an Schulen richten, eine Hochburg der AfD mit ihrem Forderungen gegen „Gender-Wahn“ und für ein reaktionäres Familienbild. Schon länger ist die AfD das bundesweite Sprachrohr und organisatorische Rückgrat der „besorgten Bürger“ von Pegida bis Salzhemmendorf. Ihr Ziel: ein Bündnis aus Mob und Elite, völkischem Denken und verrohter Bürgerlichkeit, aus Abschaffung des Mindestlohns und Forderung nach Schießbefehl an der Grenze. Was sie schon geschafft haben: die Organisation des Mobs in Clausnitz und anderswo.

It’s time for (more) action!

Am 30. April werden wir daher in Stuttgart gegen die völkische Biedermeier-Elite auf die Straße gehen. Ab 7:00 Uhr morgens geht es los: Blockade des AfD-Parteitags und ab 13 Uhr dann im Block gegen jeden Nationalismus auf der antirassistischen Großdemo.
Aus dem Ruhgebiet wird ein Bus nach Stuttgart fahren. Mehr Infos.

Gemeinsam anreisen – gemeinsam blockieren!

Bus-Tickets für 15€ und alle Infos erhaltet ihr bei folgenden Terminen:

14.04. Antifa-Cafe in Dortmund (ab 20 Uhr im Nordpol)
19.04. Mobi-Vortrag in Duisburg (ab 19.30 Uhr im Djäzz)
20.04. Antifa-Cafe im AZ Mülheim (ab 19 Uhr)
21.04. Mobi-Vortrag in Dortmund (ab 19 Uhr im Nordpol)
22.04. Aktions- und Infotresen Duisburg (ab 19 Uhr im Syntopia)

„Die AfD und Nationalismus“ – Veranstaltungen im April und Mai im Djäzz


Spätestens seit den Wahlerfolgen in drei Bundesländern am 13.03. ist die Partei „Alternative für Deutschald (AfD)“ in aller Munde. Mit Rassismus und Nationalismus, aber auch mit Sexismus und Anti-Feminismus geht die Partei auf Stimmenfang und ist damit sehr erfolgreich. Der Erfolg der Partei mit ihrer nationalistischen Attitüde ist dabei Ausdruck einer gesamtgesellschaftlichen Stimmung und sicherlich nicht nur durch eine Proteswähler*innen-Kultur zu erklären. Mit der Bundestagswahl 2017 steht auch schon die nächste Wahl an, bei der die Partei groß auftrumpfen will. Gründe gibt es demnach genug, sich genauer mit der Partei und der aktuellen nationalistischen und rassistischen Stimmung in der BRD zu beschäftigen und Analyse und Kritik ihrer Politik zu betreiben, um so die notwendigen antifaschistischen Interventionen gegen die Partei inhaltlich zu unterstützen. Wir laden dazu in den nächsten Wochen zu drei Vortragsveranstaltungen ins Djäzz (Börsenstraße 11 | 47051 Duisburg) ein.

DI 19.04. | 20.00 Uhr – „Die AfD als organisatorische Rückgrat des völkischen Rollbacks und ihr Parteitag am 30.04. in Stuttgart“
Vortrag und Diskussion mit Vertretern der bundesweiten Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“
Facebook-Event mit Ankündigungstext

DI 03.05. | 19.30 Uhr – „Einführung in die Kritik des Nationalismus“
Vortrag und Diskussion mit Mark van Eijk (Politikwissenschaftler)
Facebook-Event mit Ankündigungstext

DO 19.05. | 19.30 Uhr – „Der hilflose Antipopulismus
- Die “Alternative für Deutschland” (AfD) und die gespaltene Republik“

Vortrag und Diskussion mit Richard Gebhardt (Publizist)
Facebook-Event mit Ankündigungstext

54. Pegida Aufmarsch in Duisburg: Nazis greifen Journalist und Gegendemonstrant*innen an – Polizei geht nur gegen Antifaschist*innen vor

Ungeheuerliche Szenen spielten sich beim gestrigen 54. sogenannten Abendspaziergang von „Pegida NRW“ in Duisburg ab. Rund 200 Rassist*innen beteiligten sich an der Demonstration des Pegida-Ablegers, darunter wieder zahlreiche Neonazis und Hooligans.
Diese griffen zum wiederholten Male Journalist*innen während der Demonstration an. (1) Besonders schockierend dabei das Verhalten der eingesetzten Polizeikräfte. Diese griffen nicht ein, um die Personalien der Angreifer festzustellen, sondern erteilten dem angegriffenen Journalisten einen Platzverweis. Erst später konnte er Anzeige erstatten. (mehr…)