Archiv der Kategorie 'Veranstaltungen'

G20 Proteste: Worum geht es hier eigentlich?

Podiumsveranstaltung zur Motivation und Hoffnung von linken Gipfelprotesten in Hamburg

Zehntausende Menschen werden im Juli zu den Protesten gegen das Treffen der „Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer“ in der Norddeutschen Hansestadt erwartet. Es werden große linke Demonstrationen geplant und auch von manchen ein bisschen auf „riot“ gehofft. Die Hamburger Polizei versucht schon jetzt einen möglichen „bürgerkriegsähnlichen Zustand“ an dem Wochenende herbei zu phantasieren.

Doch warum genau wird denn die (radikale) Linke in Hamburg auf die Straße gehen? Was sind die Themen der unterschiedlichen Demonstrationen und weiteren Aktionsformen? Wird nur gegen Trump oder gegen jegliche autoritäten Präsident*innen und die Politik der G20 demonstriert? Geht es denn wirklich auch um antikapitalistischen Widerstand oder nur um eine „Klassenfahrt für erlebnisorientierte Revolutionsromantiker*innen“?
Wie will die „Interventionistische Linke“ durch die Proteste einen „linken Aufbruch“ erreichen? Und was will das „..ums Ganze Bündnis“ mit Blockaden des Hafens bewegen? Und was hat das ganze eigentlich mit dem Thema „Logistik“ zu tun?

Darüber diskutieren wir mit:

TOP Berlin (organisiert in „…ums Ganze“)
I Furiosi Düsseldorf (organisiert in der „Interventionistichen Linken“)

Mi 14.06. | 19:30 Uhr | AZ Mülheim

Turn Left. Smash Nationalism. – Veranstaltungen im April 2017

Im Rahmen der Mobilisierung gegen den AfD-Bundesparteitag am 22.04. in Köln laden wir im April zu zwei inhaltlichen Veranstaltungen ins Djäzz (Börsenstraße 11 | 47051 Duisburg). Bei den beiden Vorträgen werden wir mit Aktivist*innen aus Köln und Wien über den Status Quo des europäischen „Rechtsruck“ und dessen Befeuerung durch die AfD und deren Pendant in Österreich die FPÖ diskutieren. Aus einer linksradikalen Perspektive wollen wir versuchen aktuelle und zukünftige linke Gegenstrategien zu analysieren und Erfahrungen auszutauschen.

Di 11.04. 19:30 Uhr
“Über Ursachen und Folgen des Aufstiegs der extremen Rechten in Österreich”

Vortrag und Diskussion mit Kai Nenation (Autonome Antifa Wien)
Facebook-Event mit dem Ankündigungstext

Do 20.04. 19:30 Uhr
“Die AfD als Akteur im Rechtsruck: Vom Parteitag zum Bundestagswahlkampf”

Vortrag und Diskussion mit Marius Abendrot (Antifa AK Köln)
Facebook-Event mit dem Ankündigungstext

Turn Left. Smash Nationalism. Den AfD-Bundesparteitag in Köln verhindern!

22. April 2017, Köln
Den AfD-Bundesparteitag verhindern

Ab dem frühen Morgen: Blockaden
Im Anschluss: Großdemo >>join the anti-racist and anti-capitalist bloc

Am 22. und 23.4.2017 steht Köln ein Ereignis bevor, auf das die Stadt gut verzichten könnte: Der Bundesparteitag der AfD. Die AfD hat Köln als Austragungsort ihres Parteitages nicht zufällig gewählt. Die Domstadt ist seit den sexualisierten Übergriffen in der Silvesternacht 2015/16 in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt. Die Tatsache, dass die Gewalt gegen Frauen in der Silvesternacht von Menschen ausgegangen sein soll, die als „Nordafrikaner“ kulturalisiert wurden, brachte diese Gewalt in den Fokus des deutschen Staates – denn so wurde sie anzeigbar und verfolgbar. Diese Gewalt wurde nur sichtbar als ihre, national gedeutete, Form der Gewalt von „Fremden“. Sie blieb gerade dadurch in ihrer tagtäglichen patriarchalen Erscheinung unsichtbar. Der Sichtbarmachung von sexualisierter Gewalt hat die Poblembewältigung der bürgerlichen Gesellschaft nicht genützt – wohl aber zahlreichen völkischen Gruppierungen, die den sich als Frauenrechte schützend gerierenden Rassismus dankend als Ticket annahmen, mit dem sie an der Debatte der Mitte der Gesellschaft teilnehmen konnten. Die AfD ist die jüngste in dieser Reihe von Hässlichkeiten. Eingemietet hat sie sich in Köln im edlen Maritim-Hotel, das sich nicht zu schade ist, der parlamentarischen Stimme der Koalition aus völkischem Mob und Elite eine Heimat zu bieten. Verwiesen wird darauf, dass die AfD eine demokratische Partei wie alle anderen auch sei.
Der Maritim-Hotelgruppe mögen ihre Geschäftsinteressen wichtiger sein, wir jedoch werden die AfD auf eine Art und Weise willkommen heißen, die diesen völkischen Deppen angemessener ist. In der Vergangenheit ist es linken, emanzipatorischen Kräften schon oftmals gelungen, zu diesem Zweck tausende Menschen auf die Straße zu bringen.
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19.01.: Podiumsdiskussion: „2 Jahre Pegida“


Podiumsdiskussion:
„2 Jahre Pegida-Aufmärsche in Duisburg und Deutschland –
Zenit überschritten, aber einiges angerichtet?!”

Im Oktober 2014 begannen erst in Dresden und einige Monate später auch in anderen deutschen Städten regelmäßige Demonstrationen von Pegida. Es wurden zeitweise die größten rassistischen Demonstrationen in der BRD seit 1945 und ein wichtiger Anlaufpunkt für Neonazis und rassistische Wutbürger*innen. Im Januar jährt sich der Jahrestag des Beginns der Pegida-Demonstrationen in Duisburg zum zweiten Mal.

Das zu Beginn hohe öffentliche Interesse an Pegida hat inzwischen abgenommen und auch die Teilnehmer*innenzahlen gehen immer weiter zurück. Dennoch bleiben noch viele Fragen offen. Wie konnte Pegida in kurzer Zeit so viele Menschen auf die Straße bringen? Wie hat Pegida den öffentlichen Diskurs mit beeinflusst? Wie haben die Parteien sich zu Pegida verhalten? Welche Schwierigkeiten hatte der Gegenprotest? Welche antifaschistischen Perspektiven gibt es zukünftig bei regelmäßigen rassistischen Demonstrationen und dem gesellschaftlichen Rechtsruck?

In einer Podiumsdiskussionen werden Expert*innen und Aktivist*innen ihre Erfahrungen, ihre Analysen und Perspektiven vorstellen.

Teilnehmende:

• Johannes Richter (Soziologe aus Dresden)
• Robin Dullinge (freier Journalist aus NRW)
• a monday without you (antifaschistische Kampagne aus Leipzig)
• Crème Critique (antifaschistische Gruppe aus Duisburg)

Ort: Universität – Campus Duisburg | Gebäude LX – 1203, Neuer Audimax

Donnerstag 19.01.17 | Einlass: 19.00 Uhr – Beginn: 19.30 Uhr

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Die veranstaltende Gruppe behält sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Störer*innen oder Personen, mit rechtem Gedankengut, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

„Festung Europa – Zur Europäischen Abschottungspolitik und den Perspektiven ihrer Gegner*innen“ Veranstaltungen im Herbst 2016


Die Zahlen der Toten im Mittelmeer und die Bilder sowohl von den Außengrenzen der Europäischen Union als auch von Lampedusa, Idomeni oder Lesbos sprechen eine deutliche Sprache. Die Festung Europa hat an ihrer mörderischen und menschenverachtenden Komponente nichts verloren. Im Gegenteil, für die Abschottung Europas wird immer weiter aufgerüstet und es werden schmutzige Deals mit Diktatoren gemacht. Mit Veranstaltungen im Djäzz (Börsenstraße 11 | 47051 Duisburg) wollen wir uns in den nächsten Wochen dem Themengebiet nähern und vor allem Aktivist*innen, die sich der Festung Europa auf verschiedenen Wegen entgegenstellen, zu Wort kommen und von ihren Erfahrungen berichten lassen. Damit einhergehend wollen wir außerdem darüber diskutieren wie wir die aktiven Gegner*innen der Festung Europa, auch aus dem Ruhrgebiet heraus, unterstützten können.

DI 11.10. | 19.30 Uhr – „Festung Europa – Eine kritische Bestandsaufnahme“
Vortrag und Diskussion mit Harald Glöde (borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.)
Facebook-Event mit Ankündigungstext

DO 03.11. | 19.30 Uhr – „Selbstorganisierung als Solidarität in Griechenland – Kämpfe am Rande der Festung Europa“
Vortrag und Diskussion mit John Malamatinas und Jorge Puleaux
Facebook-Event mit Ankündigungstext