Crème Critique http://cremecritique.blogsport.de Linksradikale Gruppe aus Duisburg Mon, 14 May 2018 13:22:19 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Rede am 5.5. in Neumühl: Keine Grenzen für Kritik http://cremecritique.blogsport.de/2018/05/14/rede-am-5-5-in-neumuehl-keine-grenzen-fuer-kritik/ http://cremecritique.blogsport.de/2018/05/14/rede-am-5-5-in-neumuehl-keine-grenzen-fuer-kritik/#comments Mon, 14 May 2018 13:21:15 +0000 cremecritique Allgemein Texte http://cremecritique.blogsport.de/2018/05/14/rede-am-5-5-in-neumuehl-keine-grenzen-fuer-kritik/ An dieser Stelle möchten wir unsere Rede auf der antifaschistischen und feministischen Demonstration am 5.5.2018 in Duisburg-Neumühl veröffentlichen. Anlass für diese Rede war eine rassistische und antifeministische Demonstration von Pegida NRW und dem Bündnis „Mütter gegen Gewalt“ in Neumühl. Der Stadtteil kann eine Tradition rechter Mobilisierung vorweisen. Seit der Planung und Einrichtung der Landeserstaufnahmestelle in einem leerstehenden Krankenhaus in Neumühl, kam es immer wieder zu rechten Übergriffen, Kundgebungen und Demonstrationen, die sich eines hohen Zuspruchs der Neumühler*innen sicher sein konnten. Wir haben uns daher sehr über die Möglichkeit gefreut, unseren Gegenprotest in Neumühl auf die Straße tragen zu können. Verschiedene antifaschistische Aktionen der Vergangenheit haben gezeigt, wie empfindlich dort auf uns reagiert wird. Neben verschiedenen Redebeiträgen auf der Demo, die sich u.a. mit dem Antifeminismus und dem Phänomen der Maskulinisten auseinandersetzten, haben wir uns in unserer Rede für eine linke Kritik am Islam ausgesprochen:

Keine Grenzen für Kritik
In ihrer Geschichte war die europäische Linke schon immer begeistert von den Kämpfen ihrer Genoss*innen in der weiten Welt. Die westliche Linke der 68er beispielsweise unterstütze ihre „Genoss*innen“ gegen den Schah im Iran, gegen Militärdiktaturen in Südamerika oder gegen die Amis in Vietnam. Solidarität mit den „Unterdrückten“ war wichtig, ganz gleich wie krude die daraus entstandenen Allianzen waren.
Das hat sich gewandelt: Während Frauen in vielen Teilen der Welt gegen das islamische Patriachart kämpfen, schweigt der größte Teil der Linken in der BRD zum Islam. In Zeiten von Rechtsruck und AfD, haben viele Linke Angst, als Rassist*innen zu gelten, wenn sie sich nicht nur sporadisch mit christlichen „Fundis“ auseinandersetzen. Die Angst mit Pegida und AfD in einen Topf geworfen zu werden ist größer als der Anspruch sich gegen jede autoritäre Ideologie zu richten.
Schluss damit! Wir haben uns heute versammelt, um gegen das Patriarchat zu demonstrieren. Grenzenlos feministisch bedeutet für uns auch, unserer Kritik nicht aus falscher Scheu Grenzen zu setzen.

Linke Islamkritik unterscheidet sich fundamental von dem, was Pegida und Konsorten als solche bezeichnen. Sie ist Herrschaftskritik, denn Religionen sind, wie Marx es treffend formulierte, das Opium des Volkes. Sie wollen die unmenschlichen Verhältnisse, in denen wir leben, aushaltbar machen. Wir hingegen wollen sie ändern. Die Erfindung eines strengen Gottvaters im Islam ist Ausdruck des Bedürfnisses, sich zu unterwerfen und Verantwortung abzugeben, wie ihn autoritäre Charaktere zeigen. Der weibliche Körper und die Sexualität werden dabei besonders unterdrückt. Jede Abweichung von der Norm wird sanktioniert. Der Körper wird oft schon im Kindesalter sexualisiert und muss sich bedecken. Abweichungen von der Norm oder gar die Abkehr vom Islam hat in vielen Ländern lebensbedrohliche Konsequenzen. Dieser Barbarei sagen wir unseren Kampf an. Wer zur Unterdrückung von Frauen im Islam, zur Homophobie und Trans*feindlichkeit in muslimischen Ländern schweigt, macht die Opfer des Islams unsichtbar und verhöhnt die, die gegen ihn kämpfen. In vielen Teilen der Welt gehören Kopftuch- und Schleierzwang, Zwangsverheiratung, Steinigungen und Ehrenmorde zur Tagesordnung. Islamist*innen unterdrücken, ermorden und foltern dabei in allererster Linie vor allem die Menschen, die sie selbst für Muslima halten. Den Islam zu kritisieren bedeutet deshalb nicht rassistisch zu sein, sondern feministisch, antiautoritär und antifaschistisch. Es ist also nicht falsch den Islam zu kritisieren, sondern es nicht zu tun.

Warum rechte „Islamkritik“ zum Scheitern verurteilt ist:
Im öffentlichen Diskurs kommt „Kritik“ am Islam aber vor allem von rechts. Von Kritik im emanzipatorischen Sinne ist dabei allerdings nicht zu sprechen. Stattdessen werden rassistische Ressentiments propagiert und der gefährliche Islam einem vermeintlich demokratischen freien Abendland gegenübergestellt. Mit Begriffen wie Kultur wird versucht Rassismus zu verschleiern. Eine wirkliche Kritik an Homophobie, Sexismus, Antisemitismus und Autorität im Islam ist Rechten aber allein schon deshalb nicht möglich, weil ihre Schnittmenge zu fundamentalistischen Muslimen dafür viel zu groß ist.
Ähnlich wie im rechten Konzept der Volksgemeinschaft wird etwa auch im fundamentalistischen Islam Frauen vor allem die Verantwortung für den Erhalt und die Ausweitung der Umma zugesprochen.
Die Opfer der Unterdrückung im Islam sind in aller Regel nicht die, die sich vom ihm in Deutschland am stärksten bedroht fühlen. Verfolgt werden nicht die Mütter gegen Gewalt oder Pegida, sondern Muslima und Muslime. Der Islam stellt nicht selten direkt oder indirekt den Grund für die lebensgefährliche Flucht vieler Menschen dar. Grenzenlos feministisch bedeutet für uns deshalb auch, weiterhin für offene Grenzen zu demonstrieren.
Aber nicht nur die Opfer, auch die stärksten Gegner*innen des Islams sind die Menschen in muslimisch geprägten Regionen selbst. Grenzenlos feministisch zu sein bedeutete deshalb auch, sich solidarisch mit den Frauen zu zeigen, die gegen den IS kämpfen oder dem islamfaschistischen Regime im Iran die Stirn bieten.

Was zu tun ist:
Grade denen, die an scheinbar aussichtsloser Front gegen Faschismus und Patriachart kämpfen, schulden wir eine konsequente Auseinandersetzung mit der islamischen Ideologie. Während die Rechten ihren kulturellen Rassismus verstecken, in dem sie „christlich-abendländische“ Werte dem Islam gegenüberstellen und behaupten, er passe deswegen nicht hier hin, müssen wir Linke diese angebliche Kritik entzaubern. Als Kommunist*innen müssen wir klarmachen, dass weder das Christentum noch der Islam mit unserem Bild einer emanzipatorischen Gesellschaft vereinbar ist. Wir stehen an der Seite der säkularen Muslim*innen, der Ungläubigen und der Hedonist*innen.

Für eine befreite Gesellschaft! Für das Selbstbestimmungsrecht aller Frauen! Ohne patriarchale Zurichtung und ohne Rassismus!

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Podium: „Perspektiven auf das NSU-Prozessende“ http://cremecritique.blogsport.de/2017/11/19/08-12-podium-perspektiven-auf-das-nsu-prozessende/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/11/19/08-12-podium-perspektiven-auf-das-nsu-prozessende/#comments Sun, 19 Nov 2017 19:19:36 +0000 cremecritique Allgemein http://cremecritique.blogsport.de/2017/11/19/08-12-podium-perspektiven-auf-das-nsu-prozessende/

Kein Schlussstrich

» Podiumsveranstaltung zu antifaschistischen Perspektiven auf das NSU-Prozessende in München

Mit:
Initiative „Keupstraße ist überall“ & Antifa AK Köln

Nirgendwo lässt sich der gesamtgesellschaftliche Rassismus in Deutschland derart deutlich aufzeigen, wie an den Taten des NSU und deren Aufarbeitung. Voraussichtlich im Frühjahr 2018 wird nun der NSU-Prozess in München nach über 4 Jahren zu Ende gehen. Doch was bleibt vom Prozess in München am Ende übrig? Viele Beobachter*innen haben weiterhin mehr Fragen als Antworten zum NSU-Komplex. Die Größe des Unterstützer*innen-Kreises des NSU ist weiterhin so unaufgeklärt, wie die genaue Rolle des Verfassungsschutzes. Und der gesellschaftliche Rassismus, der sowohl die Taten des NSU ermöglichte als auch für die Ermittlungspraxen gegen die Familien der Ermordeten und der Betroffenen der Anschläge verantwortlich ist, war noch nicht mal ein Thema vor Gericht.

Von unseren Gästen aus Köln werden wir hören, wie sich in Köln Betroffene des NSU-Nagelbombenanschlages im Jahre 2004 zusammen mit Antifaschist*innen selber organisiert haben, um ihre Interessen vorzubringen. Sie werden von ihrer Arbeit berichten, von ihren Zielen aber auch von den Problemen, mit denen sie zu kämpfen hatten. Zusammen mit ihnen wollen wir über die Mobilisierung zu den Aktionen in München am Tag des Beginns der Urteilsverkündung sprechen. Dabei wollen wir die Frage diskutieren, wie in Zeiten des Rechtsrucks Links(radikale) und Betroffene von Rassismus gemeinsam handeln und Perspektiven jenseits von Rassismus aufzeigen können.

Fr 08.12.17 | AZ Mülheim

Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr – Eintritt frei

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Veranstaltungen zur AfD im November http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/26/veranstaltungen-zur-afd-im-november/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/26/veranstaltungen-zur-afd-im-november/#comments Thu, 26 Oct 2017 16:59:18 +0000 cremecritique Allgemein http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/26/veranstaltungen-zur-afd-im-november/ Im September ist die „Alternative für Deutschland“(AfD), wie von vielen erwartet, mit 12% und 92 Abgeordneten in den Bundestag eingezogen. Der Einzug der Partei stellt damit den vorläufigen Höhepunkt des gesellschaftlichen Rechtsrucks der Bundesrepublik dar. An den Mobilisierungskampagnen und Wahlkämpfen rechtsradikaler Parteien in Europa, wie der AfD, ließ sich in den letzten Jahren beobachten, dass der Antisemitismus hinter den Themen Islam, Einwanderung und nationale Identität zurückgetreten ist.

Bei zwei Veranstaltungen wollen im November sowohl das Verhältnis der AfD zum Antisemitismus, zu jüdischen Gemeinden und Israel diskutieren als auch mit Vertreter*innen der radikalen Linken Perspektiven und Ansatzpunkte von antifaschistischer und links(radikaler) Politik diskutieren, wie diese wirksam gegen den gesamtgesellschaftlichen Rechtsruck und den Erfolg der AfD vorgehen kann.

„AfD und Judenbild
Die „Alternative für Deutschland“ und der Antisemitismus“
Vortrag und Diskussion mit Marc Grimm

DI 21.11.2017 | 19:30 Uhr | Djäzz Duisburg | Infos

„Die AfD im Bundestag. Und nun?“
Podiumsveranstaltung zu antifaschistischen Strategien gegen den Rechtsruck

mit:
○ Lothar Galow-Bergemann (Emanzipation und Frieden)
○ Kritik&Praxis – radikale Linke Frankfurt (…ums Ganze!-Bündnis)
○ Antifaschistische Linke Münster

FR 24.11.17 | 19:30 Uhr | AZ Mülheim | Infos

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3 Jahre Crème Critique http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/26/3-jahre-creme-critique/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/26/3-jahre-creme-critique/#comments Thu, 26 Oct 2017 16:10:25 +0000 cremecritique Veranstaltungen http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/26/3-jahre-creme-critique/
Gibt es nichts zu feiern, dann feiern wir uns!

Drei Jahre linksradikale Politik in Duisburg und immer noch nicht weg gezogen. Ob „kritische Törtchen“ oder anders: Drei Jahre schlechte Witze über unseren Namen haben wir bereits ertragen. Seit drei Jahren sind wir auf der Suche nach dem richtigen Verhältnis von Theorie und Praxis, aber haben es noch nicht gefunden. Seit drei Jahren in NRW und der Bundesrepublik unterwegs, aber am wohlsten fühlen wir uns immer noch bei einem Köpi im Djäzz.

Wir laden alle Freund*innen und Weggefährt*innen der letzten drei Jahren ein, mit uns an diesem Abend am schönsten Tresen Duisburgs bei guter Musik auf die nächsten Jahre anzustoßen.

» Live on Stage:

MDMH & Cheddar Mike & Admiral Adonis (Rap/Rostock)
+ special guest

Einlass: 20:00 Uhr – Beginn: 20:30 Uhr – Eintritt: Spende

FR 17.11.2017 | Djäzz Duisburg

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Film: „Der Kuaför aus der Keupstraße“ http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/04/film-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/04/film-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse/#comments Tue, 03 Oct 2017 22:04:55 +0000 cremecritique Veranstaltungen http://cremecritique.blogsport.de/2017/10/04/film-der-kuafoer-aus-der-keupstrasse/
Mi 25.10.2017 im Djäzz Jazzkeller (Börsenstraße 11)

Der Film erzählt die Geschichte des Nagelbombenanschlags vor einem türkischen Frisörsalon in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004. Er konzentriert sich dabei auf die Folgen für die Opfer und ihre Angehörigen, gegen die als Hauptverdächtige jahrelang ermittelt wurde. Der Film rekonstruiert die Ermittlungen der Polizei anhand der Verhörprotokolle und es wird deutlich, dass als Täter für die Polizei vor allem die Opfer in Frage kamen. Ein ausländerfeindliches Motiv wurde weitestgehend ausgeblendet. Erst Jahre später wurde der Anschlag dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zugeordnet. Auf eindrückliche Weise zeigt „Der Kuaför aus der Keupstraße“ wie tiefgreifend der Bombenanschlag, aber auch die Verdächtigungen danach, das Leben im Kölner Stadtteil Mülheim erschüttert haben. So wie in Köln wurden auch in den anderen Städten, in denen der NSU gemordet hat, zumeist die Angehörigen und ihr Umfeld verdächtigt. Der Film eröffnet die Diskussion über die Frage einer strukturellen Fremdenfeindlichkeit in Deutschland auf eine neue Art, nämlich aus der Perspektive der Betroffenen.

D 2016 – 92 Min – OmU

Einlass: 19:00 Uhr – Beginn: 19:30 Uhr – Eintritt frei

» Eine Veranstaltung der Gruppe Crème Critique im Rahmen der Mobilisierung zu den Protesten zur Urteilsverkündung im NSU-Prozess am Tag X in München. Infos.

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Unsere Wahl sieht anders aus http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/21/unsere-wahl-sieht-anders-aus/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/21/unsere-wahl-sieht-anders-aus/#comments Thu, 21 Sep 2017 20:53:18 +0000 cremecritique Allgemein http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/21/unsere-wahl-sieht-anders-aus/ Im Rahmen der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ haben wir uns entschlossen, unsere Meinung zur bevorstehenden Bundestagswahl in das Duisburger Stadtbild zu tragen.

Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, dass jeder Mensch neben der bevorstehenden Bundestagswahl auch die Möglichkeit hat, die Wahl zu treffen, sich für ein besseres Leben und gegen die menschenverachtende Politik der etablierten Parteien und der AfD einzusetzen. Wir haben unsere Wahl getroffen.

Unser „Wahlkampf“ ist ein Kampf gegen Kapital und Faschismus – und das nicht nur alle vier Jahre. Unsere Wahl sieht anders aus!

Unsere Wahl sieht anders aus from Crème Critique on Vimeo.

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Demo in Köln: Auf die Straße gegen den Rechtsruck http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/20/demo-in-koeln-auf-die-strasse-gegen-den-rechtsruck/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/20/demo-in-koeln-auf-die-strasse-gegen-den-rechtsruck/#comments Wed, 20 Sep 2017 13:34:09 +0000 cremecritique Allgemein http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/20/demo-in-koeln-auf-die-strasse-gegen-den-rechtsruck/ WER SCHWEIGT, STIMMT ZU!
Auf die Straße gegen den Rechtsruck

Sonntag, 24.9. | 19:00 Uhr | Antifaschistische Demonstration | Köln Hbf (Vorplatz)

Am Sonntag, droht mit der AfD eine offen rassistische und antifeministische Partei in den Bundestag einziehen. Den Weg dafür haben auch die Parteien der so genannten Mitte bereitet, die die soziale Ungleichheit verschärft und ein Klima der rassistischen Ausgrenzung geschaffen haben, von dem die AfD jetzt profitiert.

Die AfD im Bundestag bedeutet mehr Einfluss, Aufmerksamkeit, Geld und Infrastruktur für das Programm der extremen Rechten. Dem stellen wir uns gemeinsam entgegen: Solidarisch auf die Straße gegen Rechtsruck und AfD!

Zugtreffpunkt:
Duisburg | 17:30 Uhr Hbf Vorhalle

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Solidarität mit den Besetzer*innen des Straußhauses http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/18/solidaritaet-mit-den-besetzerinnen-des-strausshauses/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/18/solidaritaet-mit-den-besetzerinnen-des-strausshauses/#comments Mon, 18 Sep 2017 20:03:06 +0000 cremecritique Texte http://cremecritique.blogsport.de/2017/09/18/solidaritaet-mit-den-besetzerinnen-des-strausshauses/ Am vergangenen Samstag haben Aktivist*innen ein Haus in der Straußstraße in Duisburg-Neudorf besetzt und die Nachbar*innen zu einem Nachbarschaftsfrühstück mit Diskussion eingeladen. Zu dem Frühstück kam es nicht wie geplant, denn die Polizei vertrieb alle solidarischen Personen, trotz angemeldeter Spontankudgebung vom Haus und nach nur 6 Stunden wurde das Haus selbst von einer martialisch auftretenden Polizei geräumt.

Die Besetzer*innen wurden in Polizei-Gewahrsam genommen und gegen sie wird nun wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung ermittelt.
Das besetzte Haus gehört zu einer Siedlung, in der viele Häuser leerstehen und die die GEBAG, ein Immobilienunternehmen der Stadt, bald sanieren möchte. Anschließend sollen die Wohnungen dann für einen erhöhten Mietpreis den jetzigen Mieter*innen wieder angeboten werden. Es ist davon auszugehen, dass die wenigsten der jetzigen Bewohner*innen sich die neuen Mietpreise leisten können. Obwohl die GEBAG als städtisches Unternehmen immer wieder ihre soziale Verantwortung betont, wurde auch hier die Entscheidung darüber, wie genau die Siedlung in Zukunft aussehen soll, wie so oft ohne die Bewohner*innen getroffen.

Wir sind solidarisch mit den Besetzer*innen, denn auch wir fordern, dass sich Stadtentwicklung an den Bedürfnissen der Menschen orientieren muss, die in der Stadt leben. Wir fordern guten und bezahlbaren Wohnraum für alle!

Solidarische Grüße an die Besetzer*innen: Lasst euch nicht von der Polizei und ihrem Repressionsapparat einschüchtern, sondern setzt euch auch zukünftig für eine Stadt und ein besseres Leben für alle ein. Seid euch sicher: Niemand wird im Stich gelassen!

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„25 Jahre später – Antiziganistische Normalzustände“ http://cremecritique.blogsport.de/2017/08/11/25-jahre-spaeter-antiziganistische-normalzustaende/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/08/11/25-jahre-spaeter-antiziganistische-normalzustaende/#comments Thu, 10 Aug 2017 22:50:36 +0000 cremecritique Veranstaltungen http://cremecritique.blogsport.de/2017/08/11/25-jahre-spaeter-antiziganistische-normalzustaende/
Themenabend anlässlich des 25. Jahrestages des Pogroms von Rostock-Lichtenhagen

Vortrag und Diskussion mit einem Antifa-Aktivisten aus Rostock

Im Vortrag wird der Ablauf und die Hintergründe des Pogroms beleuchtet. Da damals in Rostock hauptsächlich Roma angefeindet, angegriffen und unter großem Beifall einer Masse an Rostocker Bürger*innen aus dem Stadtteil Lichtenhagen vertrieben wurden, wird der Vortrag ebenfalls schwerpunktmäßig Antiziganismus behandeln. Ein Thema welches in dem Zusammenhang fatalerweise selten besprochen wird und das, obwohl es seit Jahrhunderten eine konstante antiziganistische Stimmung in Europa gibt. Ein Thema mit welchem sich gerade in Anbetracht des anhaltenden Rechtsrucks der Gesellschaft, stärker auseinander gesetzt werden muss.

Wir, die Gruppe Crème Critique, unterstützten den Aufruf „Rassistische Kontinuitäten“ zu bundesweiten Aktionen anlässlich des 25. Jahrestages der Pogrome von Rostock-Lichtenhagen des „Irgendwo in Deutschland“ Bündnisses.

Di 29.08.17 | 19:30 Uhr | Djäzz Jazzkeller Duisburg

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26.08. ¦ Bad Kids Vol.03 ¦ Soliparty http://cremecritique.blogsport.de/2017/07/29/26-08-bad-kids-vol-03-soliparty/ http://cremecritique.blogsport.de/2017/07/29/26-08-bad-kids-vol-03-soliparty/#comments Sat, 29 Jul 2017 13:01:34 +0000 cremecritique Veranstaltungen http://cremecritique.blogsport.de/2017/07/29/26-08-bad-kids-vol-03-soliparty/ Die Gruppe Crème Critique lädt zum dritten Mal zum Tanz gegen staatliche Repression.

Denn es ist wie es ist: All my friends are Bad Kids!
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Line Up:

Konzert:
AMK [HipHop aus Dortmund]

Party:
Justin Time [HipHop | Bad Kids]
Aunt Ant [Pop und Trash | Stadtkinder]
Zille [Happy | Krempel und Gedröns]

Die Erlöse der Party gehen an einen Genossen, auf den Kosten aufgrund einer Anzeige wegen entfernter AfD-Plakate zukommen. You are not alone! Nationalismus ist keine Alternative!

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Sa 26.08. | Ab 22:30 Uhr | Djäzz Jazzkeller Duisburg | Börsenstraße 11, 47051 Duisburg

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