26.08. | Bad Kids Vol.03 | Soliparty

Die Gruppe Crème Critique lädt zum dritten Mal zum Tanz gegen staatliche Repression.

Denn es ist wie es ist: All my friends are Bad Kids!
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Line Up:

Konzert:
AMK [HipHop aus Dortmund]

Party:
Justin Time [HipHop | Bad Kids]
Aunt Ant [Pop und Trash | Stadtkinder]
Zille [Happy | Krempel und Gedröns]

Die Erlöse der Party gehen an einen Genossen, auf den Kosten aufgrund einer Anzeige wegen entfernter AfD-Plakate zukommen. You are not alone! Nationalismus ist keine Alternative!

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Sa 26.08. | Ab 22:30 Uhr | Djäzz Jazzkeller Duisburg | Börsenstraße 11, 47051 Duisburg

G20 Proteste: Worum geht es hier eigentlich?

Podiumsveranstaltung zur Motivation und Hoffnung von linken Gipfelprotesten in Hamburg

Zehntausende Menschen werden im Juli zu den Protesten gegen das Treffen der „Gruppe der zwanzig wichtigsten Industrie- und Schwellenländer“ in der Norddeutschen Hansestadt erwartet. Es werden große linke Demonstrationen geplant und auch von manchen ein bisschen auf „riot“ gehofft. Die Hamburger Polizei versucht schon jetzt einen möglichen „bürgerkriegsähnlichen Zustand“ an dem Wochenende herbei zu phantasieren.

Doch warum genau wird denn die (radikale) Linke in Hamburg auf die Straße gehen? Was sind die Themen der unterschiedlichen Demonstrationen und weiteren Aktionsformen? Wird nur gegen Trump oder gegen jegliche autoritäten Präsident*innen und die Politik der G20 demonstriert? Geht es denn wirklich auch um antikapitalistischen Widerstand oder nur um eine „Klassenfahrt für erlebnisorientierte Revolutionsromantiker*innen“?
Wie will die „Interventionistische Linke“ durch die Proteste einen „linken Aufbruch“ erreichen? Und was will das „..ums Ganze Bündnis“ mit Blockaden des Hafens bewegen? Und was hat das ganze eigentlich mit dem Thema „Logistik“ zu tun?

Darüber diskutieren wir mit:

TOP Berlin (organisiert in „…ums Ganze“)
I Furiosi Düsseldorf (organisiert in der „Interventionistichen Linken“)

Mi 14.06. | 19:30 Uhr | AZ Mülheim

Flyeraktion: Mord an Birgül D. – Wir fordern Untersuchung eines möglichen rassistischen Motivs!

Zwei Wochen nach dem Mord an der „türkischen“ Geschäftsführerin des „Café Vivo“ an der Innenhafen-Promenade haben wir am heutigen Sonntagnachmittag im Innenhafen mit einem Transparent, auf dem „Motiv: Rassismus? Rechte Gewalttaten niemals ausschließen!“ zu lesen war und Flugblättern gefordert, dass Polizei und Presse das mögliche Tatmotiv „Rassismus“ nicht ausschließen, sondern diesem ernsthaft und gewissenhaft nachgehen!

Der Text, des von uns verteiltem Flugblatt:

Mord an Birgül D. in Duisburg
War Rassismus das Motiv ?

Am 03.05. ist die Geschäftsführerin des „Café Vivo“ an der Duisburger Innenhafen-Promenade erschossen in ihrem Café aufgefunden worden. Der Mord weckt Erinnerungen an die Vorgehensweise der Mörder*innen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Deshalb fordern wir die Polizei und Medien auf, aus ihren Versäumnissen im NSU-Komplex zu lernen und einem möglichen rassistischen Motiv des Mordes gewissenhaft nachzugehen. In einer Gesellschaft, in der es immer wieder zu rassistischen Gewalttaten kommt, in der die NSU-Gruppe jahrelang ungestört morden konnte, dürfen diese niemals ausgeschlossen werden.
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Redebeitrag: Die AfD und Antisemitismus

Auf der Großdemonstration der Kampagne „Solidarität statt Hetze“ am 22.04. in Köln gegen den AfD-Bundesparteitag hielten wir folgenden Redebeitrag:

Einleitung

Wenn die Inhalte der AfD kritisiert werden, so fallen häufig die Worte sexistisch, nationalistisch und rassistisch. Seltener fällt der Begriff antisemitisch. Der Vorwurf des Antisemitismus in der AfD wird dann oftmals an zwei bekannten Fällen festgemacht, dem baden-württembergischen Landtagsabgeordneten Wolfgang Gedeon, der offen antisemitische Thesen vertritt. Und dem thüringischen AfD-Fraktionschef Björn Höcke, der in einer Rede das Denkmal der ermordeten Juden Europas als „Denkmal der Schande“ bezeichnete. Im Gegensatz zum Sexismus, Nationalismus oder Rassismus, lässt sich der Antisemitismus der AfD auch nicht direkt in ihren Wahlprogrammen oder auf ihren Plakaten ausmachen. Umso verwirrender erscheint es, dass sich immer wieder AfD-Vertreter*innen mit Israel-Fahnen schmücken oder zuletzt die Vorsitzende Petry die AfD als „politischen Garant jüdischen Lebens“ überschätzte.
Und so stellten sich schon einige Journalist*innen die Frage, ist die AfD jetzt antisemitisch oder nicht? Vielen Vertreter*innen der linksliberalen Presselandschaft mag bei der Beantwortung der Frage die Sehnsucht helfen, dass, wenn es ihnen gelänge, den Antisemitismus der AfD „zu beweisen“, diese in Deutschland unwählbar wäre. Warum dieses Vorgehen zum Scheitern verurteilt ist, wollen wir im Folgenden klären: (mehr…)

Gemeinsame Anreise zu den Aktionen gegen den AfD-Bundesparteitag in Köln

Am 22. April 2017 möchte die AfD ihren Bundesparteitag in Köln abhalten. Als Teil der Kampagne „Nationalismus ist keine Alternative“ rufen wir gemeinsam mit zahlreichen Antifa-Gruppen aus NRW zu Aktionen gegen das Treffen der rechten Partei auf. Ab dem frühen Morgen wollen wir mit Antifaschist*innen aus Köln, NRW und dem gesamten Bundesgebiet die Zugänge zum Maritim Hotel, dem Tagungsort der AfD in der Kölner Innenstadt, blockieren. Das heißt für uns: Früh aufstehen!

Mehr Informationen zu den geplanten Aktionen und der Situation in Köln am 22. April erhaltet ihr am 20.04., nur zwei Tage vorher, beim dem von uns organisierten Vortrag: “Die AfD als Akteur im Rechtsruck: Vom Parteitag zum Bundestagswahlkampf” im Djäzz.

Gemeinsam mit der Antirassistischen Intervention Duisburg organisieren wir an dem Tag eine Zuganreise von Duisburg nach Köln.

Zugtreffpunkt:
Duisburg | 06:00 Uhr Hbf Vorhalle